Denken, fühlen, essen - Gastrosophie

27.09.13  

Am 27. September 2013 fiel der Startschuss zum fünfsemestrigen gastrosophischen Lernmarathon.

Im Zuge des Studiums widmen sich die 18 StudentInnen der „Gastrosophischen Wissenschaften" intensiv dem Thema Ernährung in all seinen Facetten und Aspekten. Zu allererst aber backten sie Brot, auf der Kalchkendlalm im Salzburger Rauris.

 

Es war ein herbstlicher Nachmittag, an dem sich eine Gruppe ambitionierter Ernährungsinteressierter auf der Kalchkendlalm in Rauris zusammenfand, um gemeinsam Brot zu backen. Der Anlass war ein besonders nachhaltiger. Es handelte sich nämlich um die Auftaktveranstaltung des fünfsemestrigen Universitätslehrganges „Gastrosophische Wissenschaften".

 

Nach dem Motto: „Essen fühlen, Essen denken" ging es zum einen darum, wertvolle Rohstoffe mit handwerklichem Verständnis zu verarbeiten und ein hochwertiges Lebensmittel herzustellen. Zum anderen ließ Roswitha Huber, selbst Studentin der Gastrosophie, jede Menge Wissen über die kulturelle und historische, ernährungsphysiologische und mythische Bedeutung des Brotes einfließen.

 

In den kommenden fünf Semestern werden die Studierenden viele Lehreinheiten, diverse Praktika und Exkursionen gemeinsam erleben und dazu rund ein Dutzend Seminararbeiten verfassen. Sie werden Lebensmittel aus historischer, philosophischer, ethischer, medizinischer, technologischer oder wirtschaftlicher Sicht betrachten, sie zu Gesellschaft und Kultur in Beziehung setzen, um schlussendlich als Master in Gastrosophy abzuschließen.

 

Universitätslehrgang Gastrosophische Wissenschaften

Masters in Gastrosophy - Generation 2016   Erlebnis Brot - Erlebnis Gastrosophie   Brotbacken bei Roswitha Huber – das sinnliche Highlight zu Beginn des Gastrosophie-Studiums